Palästina ist nun Vollmitglied der UNESCO, der UNO-Unterorganisation für Bildung und Kultur. Ganz und gar unglücklich mit dieser Entscheidung sind die USA und Israel. Die Vereinigten Staaten von Amerika sehen sich nun sogar gezwungen ihre Zahlungen an die UNESCO einzustellen. Und zwar wegen eines uralten Gesetzes, das Zahlungen an eine Organisation, in der Palästina Mitglied ist, verbietet.
Dass die US-Regierung sich ansonsten nie zu schade ist Gesetze in ihrem eigenen Interesse zurecht zu biegen, lässt spätestens jetzt erkennen, dass nie wirklich der Wille zur Schaffung einer Lösung bestand. Natürlich schloss sich auch Israel dieser Haltung an. Ein Verhalten, durch das sich die beiden grössten Verbrecher kennzeichnen.
Beide monieren, dass die UNESCO die Sache zu einem Politikum gemacht hat. Doch haben nicht die Amerikaner mit ihrem Austritt die Sache zum Politikum aufgeblasen? Andererseits gehörten rationale Erklärungen noch nie zum politischen Repertoire dieser beiden. Wer Willkür walten lässt und sich nicht um Rechte und Gesetze schert, für deren Einhaltung man anderen aber auf die Finger klopft, der benötigt auch keine vernünftigen Argumente.
Die USA sowie auch Israel haben gezielt die Friedensbemühungen sabotiert, denn es wäre an ihnen gelegen eine Lösung zu präsentieren. Die Palästinenser befanden und befinden sich immer noch in der Position des Schwächeren und der Gang zur UNESCO hat aufgezeigt, dass sie versuchen mit Unruhestiftern Frieden auszuhandeln.
Es wird nun Zeit die Vetorechte in den grossen Kammern tief zu beschneiden. Besonders die USA haben ein weiteres mal ihr hässliches Gesicht gezeigt und auch weiteres mal den Anspruch zum grössten Schurkenstaat der Welt untermauert!